Das typische Kanzlei-Telefonproblem
Eine typische Kanzlei mit 50–200 Mandanten bekommt zwischen 15 und 40 Anrufe am Tag. Die meisten davon sind Standard: „Wann muss die USt-Voranmeldung raus?", „Ich habe eine Nachfrage zum Brief vom Finanzamt", „Können wir einen Termin machen?". Jeder dieser Anrufe kostet den Empfang 3–8 Minuten — und Sie selbst, sobald Sie dazugeholt werden, weitere 10–15 Minuten Konzentration.
Die Sekretariats-Lösungen vom Markt sind für 80 % der Kanzleien zu teuer, und generische Telefon-Bots wissen nicht, was „USt-Voranmeldung" bedeutet. Talura wurde mit fachlicher Kanzlei-Terminologie konfiguriert und nimmt Anrufe kompetent an — ohne zu beraten.
Was Talura in Steuerkanzleien konkret übernimmt
Mandantenanfrage aufnehmen
Name, Mandant-Nr., Anliegen, Dringlichkeit, Wunsch-Rückruf-Zeit — strukturiert und vollständig. Landet sofort in Ihrer Inbox oder Kanzlei-Software.
Fristsachen erkennen
„Mahnung", „Pfändung", „Frist läuft heute ab" → sofortige Weiterleitung, auch außerhalb Sprechzeiten. Andere Anliegen: strukturiert notiert.
Standardfragen klären
„Welche Unterlagen für EÜR 2025?", „Wann sind Bürozeiten?" — Talura antwortet mit Ihrem hinterlegten Standard-Text. Kein Empfang-Personal nötig.
Termin-Anfragen
Mandant möchte Gesprächstermin? Talura fragt strukturiert nach Anliegen-Typ und Zeit-Wunsch. Sie entscheiden später, ob's ein Telefonat oder Präsenz wird.
Berufsrechtliche Aspekte
Die Berufsordnung der Steuerberater (§ 57 StBerG i. V. m. BOStB) verlangt, dass steuerliche Beratung nur durch qualifizierte Personen erfolgt. Talura übernimmt keine Beratung — sie nimmt Anliegen entgegen und gibt Standard-Informationen (Sprechzeiten, Unterlagenlisten, Kontaktwege). Bei fachlichen Fragen leitet sie weiter oder nimmt Rückrufwunsch auf.
Die Verschwiegenheitspflicht (§ 203 StGB) wird gewahrt: Aufgenommene Gespräche werden nur Ihnen zugestellt, nicht ausgewertet, nicht weitergegeben. Für besonders sensible Mandate können Sie auch Self-Hosting auf Ihrem eigenen Server wählen.
Häufige Fragen aus Steuerkanzleien
Darf die KI mit Mandanten sprechen? Gibt es berufsrechtliche Einschränkungen?
Die KI nimmt Anliegen entgegen und qualifiziert vor — sie erteilt KEINE steuerrechtliche Beratung. Die Berufsordnung (BOStB) verbietet nur die Beratung durch nicht-qualifizierte Personen; Empfangs- und Sekretariatstätigkeiten sind unproblematisch. Konkrete Aussagen zur Steuerberatung bleiben dem Berater vorbehalten.
Wie geht die KI mit Fristsachen um?
Schlüsselwörter wie „Mahnung", „Pfändung", „Frist läuft ab" oder „Finanzamt droht" lösen eine sofortige Weiterleitung an die Kanzlei-Mobilnummer aus — auch außerhalb der Sprechzeiten. Alle anderen Anliegen werden strukturiert notiert.
Kann Talura mit DATEV / Unternehmen Online sprechen?
Direkt-Integration mit DATEV-Systemen ist nicht im Standardumfang. Anruf-Zusammenfassungen lassen sich per E-Mail in Ihren Kanzlei-Workflow einspielen. Individuelle API-Anbindungen auf Anfrage über den Einrichtungs-Service.
Was hört die KI — was landet als Gesprächsprotokoll?
Sie bestimmen, was der Agent fragt. Das Gespräch wird zusammengefasst und Ihnen per E-Mail zugestellt. Audio-Aufnahmen sind optional und standardmäßig aus.
Ist das DSGVO- und BO-konform?
DSGVO: ja — EU-Server, AV-Vertrag, hashed IPs. Verschwiegenheitspflicht: Die KI selbst gibt keine Informationen weiter; sie nimmt nur auf. Für Hochsicherheit empfehlen wir Self-Hosting — auf Anfrage.
Einfach mal ausprobieren
14 Tage kostenlos. Keine Kreditkarte. Monatlich kündbar. AV-Vertrag automatisch.
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