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Self-Hosting — Projekt-Geschäft, keine Kreditkarte

Talura auf deinem eigenen Server — für wenn Cloud nicht reicht

Gleiche Software, gleiche Funktionen — aber die Daten verlassen dein Rechenzentrum nie. Für Organisationen mit harten Datenschutz- oder IT-Governance-Anforderungen.

Gespräch anfragen Wie es läuft

Die wichtigsten Fakten vorab

Für wen MVZ, Kanzleien, Kliniken, Behörden — überall, wo Daten das eigene Rechenzentrum nicht verlassen dürfen.
Für wen nicht Einzelpraxis, Handwerksbetrieb, Freiberufler. Die Cloud-Version reicht — günstiger, kein Aufwand.
Einmalig Setup Typisch 2.500–5.000 EUR — abhängig von Systemlandschaft, KI-Variante und Integrationen. Konkret auf Anfrage.
Laufender Support Typisch 150–300 EUR/Monat — je nach vereinbartem Umfang (Monitoring, Updates, Reaktionszeit).
Kein Feature-Unterschied Self-Hosting bekommt dieselben Releases wie die Cloud. Keine abgespeckte Version.
Rückweg offen Zurück auf Cloud jederzeit möglich. Migration dauert typisch 1–2 Tage.

Für wen das sinnvoll ist

MVZ mit Hochsicherheits-Anforderung

Patientendaten unter § 203 StGB, GKV-Zulassung, BSI-Empfehlungen oder interne IT-Richtlinien schließen Drittanbieter-Cloud aus. Talura läuft dann im eigenen Klinik-Netz oder auf dem eigenen Managed-Server — kein Datentransfer nach außen.

Anwaltskanzlei mit Mandantenschutz

Telefongesprächsinhalte mit Mandanten sind besonders schützenswert. Auf einem eigenen Server kontrollierst du Speicherort, Zugriffslog und Löschfristen vollständig selbst — ohne Vertrauen in Dritte, die du bei einem Datenschutz-Audit nicht durchleuchten kannst.

Klinik mit IT-Governance

Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen haben oft ein eigenes ISMS (ISO 27001, KHZG), das alle Systeme im eigenen Perimeter verlangt. Self-Hosting lässt sich in diesen Rahmen integrieren — mit eigenem Audit-Log, SIEM-Anbindung und definierten Patch-Zyklen.

Behörde als Bundescloud-Alternative

Öffentliche Einrichtungen, die keine US-Cloud und keinen externen SaaS-Anbieter freigeben können, aber trotzdem KI-Telefonie einsetzen wollen — mit Self-Hosting landet alles auf deutschen Servern unter eigener Kontrolle.

Für wen das Overkill ist

Ehrlich gesagt: für die meisten reicht die Cloud-Version vollständig aus.

Einzelpraxis

Talura Cloud ist DSGVO-konform, Server stehen in der EU, AV-Vertrag inklusive. Self-Hosting kostet mehr und bringt dir keinen messbaren Vorteil — außer mehr Verwaltungsaufwand.

Handwerksbetrieb

Deine Daten sind Auftragsdaten, keine Sozialdaten. Die Anforderungen an die Datenhaltung sind deutlich niedriger. Nutze die Cloud-Version und spare dir Setup-Kosten im vierstelligen Bereich.

Freiberufler & kleine Teams

Self-Hosting verlangt einen eigenen Server, eigene Wartung oder ein Wartungsbudget und technisches Grundverständnis im Team. Der Aufwand steht für kleine Organisationen in keinem sinnvollen Verhältnis.

Was du brauchst

Server-Mindestanforderungen

  • OS: Ubuntu 22.04 LTS oder neuer (Debian 12 auf Anfrage)
  • RAM: mindestens 8 GB — 16 GB empfohlen bei hohem Anrufvolumen
  • CPU: mindestens 4 vCPU
  • Speicher: mindestens 100 GB SSD
  • Zugang: SSH-Root-Zugang für die initiale Installation
  • Netzwerk: öffentliche IP, erreichbare Domain, TLS-Zertifikat (Let's Encrypt reicht)

KI-Zugang

  • Standard: eigene API-Keys bei OpenAI und/oder Anthropic — Anfragen laufen dann über deren API, aber du zahlst direkt und Talura hat keinen Zugriff auf deine Keys
  • Vollständig lokal: eigene GPU-Infrastruktur mit kompatiblem LLM (Ollama-kompatibel) — kein Daten-Abfluss zu externen KI-Anbietern. Aufwand und Kosten deutlich höher, wird gesondert kalkuliert.

Wie der Prozess läuft

1

Gespräch

Wir klären: Welche Anforderungen hast du, welche IT-Infrastruktur ist vorhanden, welche Compliance-Vorgaben gelten? Daraus ergibt sich ein konkretes Angebot — Einmalkosten und monatliche Pauschale.

2

Server vorbereiten

Du richtest den Server gemäß den Mindestanforderungen ein (oder deine IT tut das). Talura bekommt SSH-Zugang für die Installation — dieser kann danach eingeschränkt oder entzogen werden.

3

Talura installiert

Installation, Konfiguration, Integration in deine Telefonanlage, erster Funktionstest. Typisch 1–2 Werktage. Du bist dabei, kannst Fragen stellen, siehst jeden Schritt.

4

Übergabe

Dokumentation der Installation, Admin-Zugänge und Konfiguration gehen an dich über. Kurze Einführung für das Team. Ab hier läuft alles auf deinem Server — Talura hat keinen aktiven Zugriff mehr, außer du holst dir Support.

5

Support und Wartung

Monatliche Support-Pauschale deckt: Fragen, Fehlerbehebung und neue Releases. Wartung (Security-Updates, Patches) kann bei dir liegen oder Talura übernimmt sie — wird im Vertrag festgelegt.

Häufige Fragen

Was passiert, wenn mein Server ausfällt?

Talura läuft nur auf deinem Server — fällt der aus, ist der Assistent nicht erreichbar. Anrufe landen dann beim normalen Klingelton oder Anrufbeantworter deiner Telefonnummer. Talura kann im Rahmen des Support-Pakets Monitoring einrichten und bei Ausfällen benachrichtigen, ist aber nicht für die Server-Verfügbarkeit verantwortlich. Wer 99,9 % Uptime braucht, sollte das in die eigene IT-Infrastruktur einplanen.

Wer macht die Security-Updates?

Das kommt auf das vereinbarte Paket an. Du kannst Updates selbst einspielen — Talura liefert Release-Notes und Migrations-Skripte. Alternativ übernimmt Talura die Wartung: typisch quartalsweise, bei kritischen Sicherheits-Patches sofort. Das wird vor dem Setup vertraglich geregelt.

Kann ich selbst hosten, ohne Talura-Support zu buchen?

Technisch nein — Self-Hosting ist keine Open-Source-Installation, die du eigenständig konfigurierst. Es ist ein Projektgeschäft: Talura installiert, übergibt und bleibt für Support und Updates erreichbar. Eine reine Lizenz ohne Begleitung bieten wir aktuell nicht an.

Was kostet der Wechsel zurück in die Cloud?

Wenn du zurück auf Talura Cloud wechseln willst, ist das möglich. Die Migration dauert typisch 1–2 Tage: Daten aus deiner Instanz exportieren, in die Cloud-Umgebung übernehmen, Telefonnummern umschalten. Für die Migrationsarbeit fällt einmalig Aufwand an, der vorab kalkuliert wird. Deine Daten gehören dir — kein Lock-in.

Brauche ich eigene KI-Zugänge?

Ja. In der Self-Hosting-Variante laufen KI-Anfragen über deine eigenen API-Keys (OpenAI, Anthropic oder kompatible Anbieter). Alternativ: Wenn du komplett auf Daten-Abfluss zu externen Anbietern verzichten musst, lässt sich Talura mit lokalen LLMs auf eigener GPU-Infrastruktur betreiben — das ist aufwendiger und wird gesondert kalkuliert.

Gespräch anfragen

Kein Formular, kein Funnel. Schreib uns, wir melden uns innerhalb eines Werktags.

Setup typisch 2.500–5.000 EUR einmalig + 150–300 EUR/Monat Support — konkret nach Gespräch.

hallo@talura.app